Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für das Scoutabilly-Festival 2013

1.    Veranstalter:
Veranstalter ist die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) – Bezirk Bonn. c/o Christopher Sid Schmitz, Taunusstr. 26, 53119 Bonn. Vorstand: Sid Schmitz, Anne Segbers, Dr. Meik Schirpenbach – sowie Udo Esser, Eigentümer von Kubs Garage.

2.    Geltung der AGB:
Diese AGB gelten zwischen dem Erweber einer Eintrittskarte („Teilnehmer“) und dem Veranstalter und gelten auf dem gesamten Festivalgelände. Die Festivalordnung ist Teil der AGB.

3.    Festivalgelände:
Das Scoutabilly-Festival findet auf dem ausgewiesenen Festivalgelände statt. Das Festivalgelände umfasst den Zeltplatz, die Veranstaltungshalle mit Vorplatz und den Parkplatz. Zum Festivalgelände wird der Zugang nur mit einem gültigen Festivalticket gewährt.

4.    Ticketreservierung:
Die Ticketreservierung läuft vom 22.02.2013 bis zum 28.06.3013. Teilnehmen können nur Pfadfinder einer Pfadfinderschaft, da wir eine geschlossen Gesellschaft sind. Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Kostenbeitrag innerhalb von zwei Wochen nach Bestellung, auf das folgende Konto unter Angabe des Verwendungszweckes, der aus der Bestätigungsmail hervorgeht, zu überweisen:

Inhaber: DPSG-Bezirk Bonn
Kto-Nr.: 274 620 14
BLZ: 370 601 93
Bank: Pax-Bank Köln

Sollte bis dahin der Betrag nicht eingegangen sein behält sich der Veranstalter vor, vom Vertrag zurückzutreten. Nach Bezahlung werden die Tickets gesammelt und zum Ende eines Monats (ab März) per Post versandt.

5.    Veranstaltungsvertrag/Anerkennung AGBs und Festivalordnung:
Durch den Erwerb einer Eintrittskarte schließt der Besucher mit dem Veranstalter einen Veranstaltungsvertrag und erwirbt ein Besuchsrecht der Veranstaltung. Im Preis des Tickets ist keine Verpflegung inklusive, Essen wird günstig angeboten. Bei Kauf mehrerer Eintrittskarten erwirbt er mehrere Besuchsrechte. Ein Besucher erkennt die Rechte und Pflichten in diesen AGB sowie in der Festivalordnung an.

6.    Anreise; Parken; Zelten:
Eine gültige Eintrittskarte berechtigt zur Nutzung des Zeltplatzes ab Samstag, 13.06. ab 12.00 Uhr bis Sonntag, 14.06. 14.00 Uhr. Das Zelten ist ohne weiteren Aufpreis im Festivalticket enthalten. Zelte sind selbst mitzubringen. Die Zuteilung der Flächen auf dem Zeltplatz, erfolgt durch den Veranstalter. Es gibt keinen Anspruch auf eine Parkmöglichkeit, da nur begrenzte, unbewachte Parkmöglichkeiten, vorhanden sind. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

7.    Einlass; Einlasskontrolle:
Beim ersten Einlass sind das Ticket sowie ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis vorzuzeigen. Das Ticket wird bei der Anmeldung gegen ein Festivalbändchen eingetauscht. Besuchern, die das Festivalgelände verlassen, wird erneuter Einlass nur gewährt, wenn sie ein verschlossenes, unversehrtes Festivalbändchen um das Handgelenk tragen. Unverschlossene oder versehrte Bändchen verlieren ihre Gültigkeit.

8.    Jugendschutz:
Für das Festival gelten die Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit.
Minderjährige haben nur Zutritt in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person. Eine erziehungsbeauftragte Person ist jede Person über 18 Jahren, soweit sie auf Dauer oder zeitweise aufgrund einer Vereinbarung mit der personensorgeberechtigten Person Erziehungsaufgaben wahrnimmt oder soweit sie ein Kind oder eine jugendliche Person im Rahmen der Ausbildung oder der Jugendhilfe betreut (§ 1 Abs. 1 Nr. 4 JuSchG).

9.    Verbotene Gegenstände:
Auf dem gesamten Festivalgelände sind verboten:
–    Branntwein und branntweinhaltige Getränke,
–    selbstmitgebrachter Alkohol,
–    Waffen aller Art (auch im technischen Sinne),
–    Fackeln, pyrotechnische Gegenstände, Wunderkerzen, Himmelslaternen,
–    Vuvuzelas, Megaphone,
–    Shirts von rechten Bands,
–    gefährliche Gegenstände jeglicher Art.

Der Veranstalter ist berechtigt, verbotene Gegenstände vorübergehend zu verwahren und in Besitz zu nehmen.

10.    Kontrollen:
Auf dem Festivalgelände können jederzeit Sicherheitskontrollen durch den Veranstalter und sein Personal vor Ort durchgeführt werden. In begründeten Fällen dürfen Leibes- sowie Taschenvisitation bei den Besuchern vorgenommen und die Zelte der Besucher betreten werden. Die Besucher erklären sich damit einverstanden.

11.    Ausschluss von dem Festival:
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, einem Besucher den Einlass zum Festivalgelände, aus wichtigem Grund zu verweigern. Als wichtiger Grund gilt insbesondere, aber nicht abschließend, das Mitführen von verbotenen Gegenständen, ein offensichtlicher stark alkoholisierter Zustand des Besuchers, wenn der Besucher offensichtlich unter Drogeneinfluss steht oder eine offensichtlich homophobe, sexistische, rassistische oder menschenverachtende Einstellung hat. Bei Verletzung des Jugendschutzes wird der Einlass ebenso verweigert. Besteht ein vorbenannter wichtiger Grund für die Einlassverweigerung, verlieren die Eintrittskarte oder das Festivalbändchen ihre Gültigkeit. Der Eintrittspreis wird nicht erstattet.

12.    Hausrecht; Verhaltensregeln; Fotografieren und Filmen:
12.1. Das Hausrecht wird vom Veranstalter sowie seinem Personal und dem Eigentümer des Geländes ausgeübt. Den Weisungen des Personals des Veranstalters ist Folge zu leisten.
Besuchern ist es untersagt, auf dem Festivalgelände:
–  verbotene Gegenstände (Ziff. 10) mitzuführen
–  körperliche Gewalt gegen andere Besucher, Personal des Veranstalters oder sonstige Dritte auszuüben
–  Gegenstände auf die Bühne oder andere Besucher zu werfen
–  außerhalb der Toiletten zu urinieren oder die Notdurft zu verrichten
–  bauliche Anlagen, Wände, Sachen etc. zu bemalen, zu besprühen oder zu beschmutzen
–  ohne vorherige Zustimmung des Veranstalters gewerblich Handel zu treiben, Marketingaktionen oder Werbemaßnahmen durchzuführen
– Bereiche und Räume zu betreten, die für Besucher nicht freigegeben sind und auf die Bühne, Zelte, Traversen oder ähnliches zu klettern

12.2. Fotografieren und Filmen für den privaten Gebrauch mit Kleinbildkameras und Handys ist gestattet. Die Persönlichkeitsrechte Dritter sind dabei jederzeit zu wahren. Das Herstellen von Film- oder Tonaufnahmen jeglicher Art sowie deren Veröffentlichung Online oder Offline ohne Genehmigung des Veranstalters sind verboten.
12.3. Besucher, die gegen vorstehende Verhaltensregeln/-gebote oder die Festivalordnung verstoßen oder verstoßen haben, kann der Veranstalter vom Festivalgelände verweisen und Hausverbot erteilen. Begeht ein Besucher auf dem Festival eine Straftat (z.B. Drogenhandel, Körperverletzung, Diebstahl, sexuelle Nötigung etc.) wird der Besucher sofort von dem Festivalgelände verwiesen und der Sachverhalt wird bei der Polizei angezeigt.
12.4. Besteht ein vorbenannter wichtiger Grund und der Veranstalter verweist den Besucher vom Veranstaltungsort, verliert die Eintrittskarte oder das Festivalbändchen ihre Gültigkeit, der Eintrittspreis wird nicht erstattet. Wer schuldhaft gegen diese AGB verstößt, ist dem Veranstalter für den daraus entstandenen Schaden ersatzpflichtig.

13.    Absage oder Abbruch einer Veranstaltung; Programmänderungen
13.1. Wird das Festival abgesagt, besteht ein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises.
13.2. Das Festival wird bei jeder Witterung durchgeführt, sollten die Witterungsumstände jedoch Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit für Besucher, Künstler oder Personal befürchten lassen, wird es sofort abgebrochen. In diesem Falle sowie bei Abbruch des Festivals aus sonstigen Gründen höherer Gewalt, aufgrund behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Entscheidung, besteht kein Rückvergütungs- oder Schadensersatzanspruch, es sei denn, dem Veranstalter kann Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden.
13.3. Im Falle von Programmänderungen, der Absage einzelner Shows, Streichung einzelner Bands aus dem Programm, auch von sog. Headlinern, hat der Besucher keine Ansprüche gegen den Veranstalter, solange Änderungen in einem gewissen Rahmen bleiben und der Gesamtcharakter des Scoutabilly Festivals gewahrt bleibt. Verspätungen und Verlegungen einzelner Programmpunkte sind vom Besucher hinzunehmen. Änderungen wird der Veranstalter unverzüglich bekannt geben.

14.    Haftungsbeschränkung:
14.1. Der Veranstalter, seine gesetzlichen Vertreter oder seine Erfüllungsgehilfen haften nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
14.2. Von der vorstehenden Haftungsbeschränkung unberührt bleibt die Haftung des Veranstalters für anfängliche Unmöglichkeit und für die Verletzung vertragswesentlicher Pflichten auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden. Ansprüche für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben von der vorstehenden Beschränkung unberührt.
14.3. Der Veranstalter haftet nicht für verloren gegangene oder beschädigte Sachen. Parken auf ausgewiesenen Parkplätzen geschieht auf eigene Gefahr, da der Parkplatz nicht bewacht wird. Zelten geschieht auf eigene Gefahr.
14.4. Der Veranstalter übernimmt keine Aufsichtspflicht für minderjährige oder geschäftsunfähige Personen.

15.     Recht am eigenen Bild:
Der Veranstalter und durch ihn beauftragte Dritte sind berechtigt, im Rahmen der Veranstaltungen Bild-, Ton- und Bildtonaufnahmen der Besucher ohne Vergütung für die abgebildeten Personen herzustellen und in jeder Art und Weise umfassend in allen bekannten und zukünftigen Medien zu nutzen oder nutzen zu lassen, insbesondere zur Berichterstattung, zur Bewerbung des Festivals, und zur Sponsorenakquise des Veranstalters.

16.     Anwendbares Recht; Sonstiges:
16.1. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
16.2. Der Veranstalter behält sich vor, die AGB und die Festivalordnung jederzeit zu ändern. Die aktuelle Festivalordnung wird auf dem Gelände ausgehängt.

Bonn, 22.02.2013